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Geschäftszeiten, Einsatzgebiete und Notfälle: feste Regeln für die KI

Legen Sie die Regeln fest, die Lavenity vor jeder Kundenaktion prüft – und erfahren Sie, warum eine leere Einstellung nicht automatisch neutral ist.

Eine KI ist nur so sicher wie die Regeln, die außerhalb des Modells durchgesetzt werden. Bei Lavenity entscheidet Ven deshalb nicht über vier grundlegende Grenzen: wann Ihr Betrieb geöffnet ist, welche Gebiete er anfährt, was bei einem Notfall geschieht und wann eine Anfrage als vollständig gilt. Diese Vorgaben liegen als strukturierte Regeln auf dem Server. Sie sind kein Satz im Prompt, über den ein besonders hartnäckiger Kunde hinwegverhandeln könnte.

Warum eine leere Regel nicht neutral ist

Der Server prüft diese Regeln seit Einführung des Qualify-Modus. Lange fehlte jedoch eine Oberfläche zum Bearbeiten – in vielen Workspaces blieben die Werte deshalb leer. Und leer bedeutet nicht neutral: Ohne Einsatzgebiete gilt keine Adresse als außerhalb der Reichweite. Ohne Sicherheitstext kann ein Gas- oder Wassernotfall unbeantwortet bleiben. Im Regeleditor trifft Ihr Team diese Entscheidungen jetzt bewusst, statt versehentlich das Verhalten einer leeren Zeile zu übernehmen.

Bei den Geschäftszeiten beginnt alles mit der IANA-Zeitzone. Die Oberfläche zeigt dazu sofort die aktuelle Ortszeit. Eine falsche Auswahl fällt so beim Einrichten auf – nicht erst, wenn ein Kunde mittags eine Nachricht für „außerhalb der Geschäftszeiten“ erhält. Nicht erkannte Zeitzonen werden klar gemeldet. Für jeden Wochentag lassen sich bis zu vier Zeitblöcke hinterlegen, sodass auch geteilte Schichten abgebildet werden. Ein leerer Tag heißt geschlossen; eine komplett leere Woche heißt noch nicht eingerichtet.

Geschäftszeiten: sichtbare Zeitzone und sauber geprüfte Zeitblöcke

Zeitblöcke werden direkt bei der Eingabe geprüft. Eine Angabe wie 18:00–09:00 Uhr wird nicht stillschweigend verworfen und auch nicht automatisch als Nachtschicht interpretiert. Der Editor erklärt, warum der Zeitraum ungültig ist. So verschwinden fehlerhafte Angaben nicht unbemerkt zwischen Speichern und erneutem Laden, während ältere oder teilweise migrierte Daten trotzdem sicher gelesen werden können.

Einsatzgebiete geben Sie als Liste ein; Lavenity zeigt jede erkannte Zone einzeln und nennt die Gesamtzahl. Damit ist sichtbar, gegen welche Werte der Server tatsächlich prüft. Bleibt die Liste leer, erscheint eine Warnung. Ohne hinterlegte Zonen kann der Kalender schließlich nicht erkennen, dass eine Postleitzahl zwei Autostunden entfernt liegt – eine der wichtigsten Informationen für die Disposition.

Einsatzgebiete: Warum eine leere Liste eine Warnung braucht

Bei Notfällen ist der Standard bewusst streng. Solche Gespräche verlassen zunächst den automatisierten Ablauf, sofern Ihr Team nichts anderes festlegt. Gerade bei Heizung, Gas und Wasser ist eine selbstbewusst falsche Antwort kein bloßes Supportproblem, sondern kann gefährlich werden. Sie hinterlegen deshalb getrennte Sicherheitstexte für Geschäftszeiten und Feierabend. Bleibt ein Text leer, bedeutet das tatsächlich: Ven sagt an dieser Stelle nichts. Der Editor weist ausdrücklich darauf hin.

Notfälle gehen standardmäßig an einen Menschen

Die Abschlussnachricht erklärt dem Kunden schließlich, dass alle Angaben vorliegen und was als Nächstes passiert. Diese vier Regeln werden gemeinsam mit dem Autonomiemodus gespeichert. Unbekannte oder unvollständig migrierte Werte fallen immer auf die sicherere Einstellung zurück, niemals auf mehr Rechte für Ven. Genau darin liegt der Wert fester Regeln: Sie können die KI nur begrenzen – nicht unbemerkt ihren Handlungsspielraum erweitern.

Richten Sie alle vier Regeln ein, bevor Ven mehr Rechte erhält

Beginnen Sie mit der Zeitzone und vergleichen Sie die angezeigte Ortszeit mit Ihrer Uhr. Geschäftszeiten, Feierabendantworten und angebotene Termine werden alle in dieser Zone bewertet. Ein falscher Wert verschiebt deshalb mehrere Regeln gleichzeitig – und fällt sonst womöglich erst beim Kunden auf.

Hinterlegen Sie Einsatzgebiete auch dann, wenn Sie grundsätzlich weit fahren. Eine leere Liste bedeutet nicht „überall erlaubt“, sondern vor allem: Das System kann die Disposition nie warnen, dass eine Adresse weit außerhalb des Normalbereichs liegt. Genau diese Warnung schützt vor dem einen Auftrag, der einen halben Tag Fahrt kostet.

Schreiben Sie Notfalltexte für den Fall, dass niemand vor der Tastatur sitzt – genau dafür sind sie da. Lassen Sie die erzwungene Übergabe bei Gas, Wasser oder Heizung aktiv. Geben Sie konkrete Sicherheitsanweisungen statt bloßer Beruhigung und nennen Sie nach Feierabend den tatsächlichen Reaktionszeitpunkt eines Menschen, statt anzudeuten, jemand sei bereits unterwegs.

Häufig gestellte Frage

Was passiert, wenn die Front-Office-Richtlinien leer bleiben?

Der Server prüft die Regeln trotzdem, aber leere Werte haben konkrete Folgen. Ohne Einsatzgebiete gilt keine Adresse als außerhalb der Reichweite. Ohne Sicherheitstext bleibt Ven im Notfall stumm. Eine komplett leere Woche gilt als nicht eingerichtet. Unbekannte Werte fallen auf die sicherste Einstellung zurück, statt einen sichtbaren Fehler auszulösen. Gerade deshalb sollten Sie die Regeln bewusst setzen, bevor Ven mehr Autonomie erhält.